
Kurz und knackig
Kloten steht vor grossen Chancen, aber auch vor komplexen Aufgaben – sei es bei der nachhaltigen Stadtentwicklung, erneuerbaren Energien, der Schule oder der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ich möchte mein Fachwissen und meine politische Erfahrung einbringen, um faktenbasierte und breit abgestützte Lösungen für unsere Stadt zu erarbeiten. Es geht darum, die verschiedenen Themen intelligent und im Austausch mit unseren Bürgerinnen und Bürger aktiv anzugehen
Als Sozialwissenschaftler und Familienvater setze ich mich für eine Politik ein, die zuhört, analysiert und dann mutig handelt. Themen und Probleme müssen dabei lösungsorientiert, überlegt und ganzheitlich diskutiert werden. Offenheit, Respekt und der Austausch von Argumenten sind dafür die Grundlage.
In Kürze:
- 41jährig, verheiratet, 2 Kinder
- Beruf: Wissenschaftlicher Bibliothekar (Fachspezialist Karten & Geodaten, ETH-Bibliothek)
- Ausbildung als Sozialwissenschaftler UZH (MA Soziologie) und akademischer Geoinformatiker (Diplom), zuletzt MAS in Bibliotheks- und Informationswissenschaften UZH
- Politische Ämter:
- Parteipräsident GLP Kloten (seit 2014)
- Gemeinderat (seit 2014, zu den Vorstössen)
- GRPK-Mitglied (seit 2018, Sekretär 2020 – 2024)
- Mitglied Vorstand GLP Bezirk Bülach (seit 2021)
- Hobbies: Musik, Garten, Literatur (skandinavische Krimis), Data Science, Sport


Über mich
Seit 15 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Kloten, doch meine Verbindung zur Gemeinde reicht durch die Musik und Vereine fast 30 Jahre zurück. Hier sind wir zu Hause.
Eine politische Karriere stand eigentlich nicht auf meinem Lebensplan. Als Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Bibliothekar an der ETH dreht sich meine Welt um Fakten, Evidenz und die Suche nach den besten Lösungen für Forschung, Lehre und die Öffentlichkeit. Doch ich war zunehmend frustriert von einer politischen Debatte, die von Lautstärke statt von Nachdenken geprägt ist. Die Polarisierung in ‚links‘ und ‚rechts‘ blockiert Fortschritt, anstatt ihn zu ermöglichen.
Deshalb habe ich mich 2009 den neu gegründeten Grünliberalen angeschlossen. Hier fand ich meine politische Heimat: eine Kraft, die überzeugt ist, dass wir unsere Umwelt schützen UND eine starke Wirtschaft aufbauen können. Seit 2014 bringe ich diesen faktengestützten, lösungsorientierten Ansatz in den Klotener Gemeinderat ein – für eine Politik, die nachhaltige Perspektiven bietet.

Meine Ziele für Kloten
Als GLP-Politiker setze ich mich für nachhaltige, zukunftsorientierte Lösungen ein. Insbesondere in drei Bereichen sehe ich grosses Potential, mit frischen Ideen und nachhaltigen Massnahmen Kloten noch besser zu machen: in der Bildung, der Energiepolitik und der wirtschaftlichen Ausrichtung.
Starke Bildung
Jedes Kind in Kloten verdient eine Bildung, die seine einzigartigen Potenziale erkennt und fördert. Doch die hohe Fluktuation von Lehrpersonen und der Ruf unserer Schule zeigen: Wir haben Handlungsbedarf. Eine starke Bildung entsteht nur durch stabile und attraktive Rahmenbedingungen und eine klare, transparente und proaktive Kommunikation.
- Deshalb setze ich mich dafür ein, unsere Lehrpersonen zu stärken. Starre, für alle gleiche Modelle wie „Fokus Starke Lernbeziehungen“ (FSL) in seiner heutigen Pflichtform binden Ressourcen, statt sie freizusetzen. Ich fordere, dass FSL zu einer freiwilligen Option wird und dass spezialisiertes Fachpersonal für integrative Förderung wieder gezielt eingesetzt wird. Die Erfahrungen aus anderen Gemeinden und kritische Evaluationen zeigen, dass die Übertragung von heilpädagogischen Aufgaben auf nicht spezialisierte Lehrpersonen die Qualität senken kann.
- Wir müssen sowohl bildungsschwächere als auch bildungsstarke Schülerinnen und Schüler gezielt fördern, damit jedes Kind sein volles Potenzial entfalten kann. Hier sind die Förderprogramme entsprechend anzupassen und auszubauen.
- Meine Vision ist die Neugestaltung unserer Bibliothek als Bürger-, Bildungs- und Begegnungszentrum. Sie soll nicht nur ein Ort für Bücher sein, sondern der zentrale Treffpunkt, der Menschen, Wissen und Ideen verbindet. Mein Vorbild ist das DOKK1 in Aarhus, Dänemark – ein preisgekröntes Kulturhaus, das Bibliothek, Bürgerservice und Veranstaltungsort vereint und zu einem pulsierenden ‚Wohnzimmer der Stadt‘ geworden ist.
Nachhaltige Energie
Das kantonale Energiegesetz ist ein Erfolg und beweist: Ambitionierte Klimaziele funktionieren. Über 98 % der im Kanton Zürich ersetzten Heizungen sind heute klimaneutral. Kloten muss hier führen, nicht folgen. Der Nachhaltigkeitsartikel in unserer Gemeindeordnung muss mit konkreten Massnahmen umgesetzt werden.
Deshalb setze ich mich für das Ziel Netto-Null bis 2040 ein. Das ist ambitioniert, aber machbar und wirtschaftlich klug. Es ist eine historische Chance, unsere Gemeinde energieunabhängig zu machen, die langfristigen Kosten für Familien und Betriebe zu senken und lokale Arbeitsplätze im Gewerbe zu schaffen.
Meine konkreten Vorschläge:
- Jedes Gebäude ein Kraftwerk: Wir nutzen das Potenzial der Sonnenenergie konsequent, indem wir Bewilligungsverfahren vereinfachen und Kostenhürden abbauen. Das erfolgreiche Förderprogramm „Kraftwerk Kloten“ ist dazu ein guter erster Schritt.
- Dezentrale Energiesysteme fördern: Quartierstrom und Wärmeverbünde stärken die lokale Souveränität. Dazu muss eine zukunftsgerichtet Stromnetzstrategie ausgearbeitet werden, welche lokale Produzenten stärkt und auch Themen wie Speicherung und Smarte Netze beinhaltet. Die Stadt agiert als Koordinatorin und unterstützt Private und KMU bei der Umstellung.
- Gebäudebestand erneuern: Wir treiben die Sanierung alter Gebäude voran, um den Energieverbrauch und die Nebenkosten zu senken. Eine gut geplante Verdichtung mit hochwertigen Aussen- und Grünräumen steigert dabei die Lebensqualität für alle. Mehr Wohnungen bedeuten zudem weniger Druck auf den Wohnungsmarkt, und damit auch tiefere Mieten. Wichtig ist der laufende Austausch zwischen allen Betroffenen.
Vielfältige Wirtschaft
Der Flughafen ist der wirtschaftliche Motor unserer Region, und wir müssen ein starker und verlässlicher Partner sein. Die Corona-Pandemie hat uns aber auch unsere grosse Abhängigkeit vor Augen geführt. Eine Wirtschaft des 21. Jahrhunderts darf sich nicht auf einen einzigen Motor verlassen.
Um Kloten krisenfest zu machen, müssen wir unsere Wirtschaft aktiv diversifizieren. Meine Vision ist es, Kloten zu einem attraktiven Standort für genau jene Branchen zu machen, die zu unserer nachhaltigen Zukunft passen: Greentech, innovative Logistik und anwendungsorientierte Forschung. Ein stabiler und attraktiver Steuerfuss ist die Grundlage, aber eine aktive Standortförderung ist der Schlüssel, um Kloten mit der Wirtschaft von morgen zu verbinden.
Dazu gehört:
- Planungssicherheit durch stabile Finanzen: Ein stabiler Steuerfuss ist für KMU essenziell. Statt kurzfristiger Schwankungen brauchen wir eine nachhaltige Finanzplanung und eine effizientere, digitale Verwaltung.
- Aktive Standortförderung: Wir müssen gezielt junge, moderne und luftfahrtunabhängige Firmen anwerben, die von unserer hervorragenden Infrastruktur und unserem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit profitieren.
- Eine Kultur des Miteinanders: Wir betrachten unser lokales Gewerbe als integralen Partner bei der Umsetzung unserer Energie-, Infrastruktur- und Integrationsprojekte. So schaffen wir eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Gesellschaft.
Politische Vorstösse
Meine eingereichten und unterstützten Vorstösse seit 2014 sind auf der Seite der Stadt Kloten zu finden.
Unterstützung
Möchten Sie mich unterstützen? Das können Sie über eine Spende an die Grünliberale Partei Kloten (Stichwort „Stadtrat“), die Kontoangaben:
IBAN: CH29 0070 0110 0044 4288 3
Grünliberale Partei Kloten
Stichwort „Stadtrat“
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